Jugend – hier bist Du richtig!
Mir liegt am Herzen, dass sich Jugendliche im Landkreis Ansbach Wohlfühlen. Schließlich wird die Jugend für alle Gemeinden und Landkreise in Deutschland immer wertvoller. Ich möchte den Jugendlichen diese Wertschätzung zeigen, damit sie als junge Erwachsene ihre Heimat als “Wohlfühlregion” in Erinnerung haben und hier bleiben oder auch hierher zurückkommen.
Eltern brauchen Unterstützung von Anfang an – um sich in ihrer Entscheidung zum Kind bestätigt zu wissen.
Kinder und Jugendliche brauchen individuelle Schulen – um sich entwickeln zu können. Eltern brauchen Ganztageszüge an allen Schularten – um mit gutem Gewissen arbeiten können – damit Familien finanziell stabil sind. Jugendliche brauchen Vereine, attraktive Ausgehmöglichkeiten und Kulturangeboten – um dazuzugehören.
Jugendliche brauchen schnelle Internetleitungen – um nicht abgehängt zu sein.
Jugendliche auf dem Land brauchen einen flächendeckenden ÖPNV – um nicht festzusitzen.
Jugendliche brauchen Lehrstellen – damit sie ihre Fähigkeiten ausbauen können – um auf eigenen Beinen zu stehen. Junge Erwachsene brauchen Studien- und Forschungsmöglichkeiten – um ihr Potenzial zu nutzen.
All dies weiterhin zu pflegen und noch zu verbessern ist mein Ziel. Kein Kind, kein Jugendlicher darf in seiner Entwicklung verloren gehen.
Der Landkreis Ansbach leistet schon jetzt als Jugendhilfeträger gute Arbeit. Er investiert in Schulsanierungen, energetische und technische Neuerungen. Das “Bündnis für FamilienlANdkreis Ansbach” bietet Hilfestellungen an. Die Wirtschaftsförderung arbeitet daren, einen Forschungsstandort in den Landkreis zu bringen.
Trotzdem können wir noch besser werden:
Indem der Landkreis im Bedarfsfall Jugendsozialarbeit an Schulen mit unterstützt.
Indem der Landkreis noch mehr in Elternkurse, Vorbeugung und Prophylaxe investiert.
Indem der Landkreis mehr Verbindungen in die Metropolregion Nürnberg und auch in die Baden-Württembergischen Nachbarlandkreise ermöglicht, damit junge Leute im Landkreis wohnen bleiben können, und in der Nachbarschaft arbeiten und lernen.
Nicht zuletzt sind qualifizierte Arbeitsplätze im Landkreis für die Jugend nötig – es ist wichtig, dass junge Menschen nach Schulabschluss, Studium oder hochwertiger Ausbildung im Landkreis adäquate Arbeit finden. Dazu gehört die Pflege von Mittelstand, vorhandenen großen und kleinen Betrieben und die Ansiedlung neuer Unternehmen. Wirtschaftsförderung drückt sich nicht in der Flächengröße von Gewerbegebieten aus, sondern in deren Qualität und Erreichbarkeit, sowohl für die betriebliche Logistik als auch die Arbeitnehmer.
Demografischer Wandel
Ein sperriges Wort, das für das wohl größte Problem nicht nur in unserem Landkreis steht. Von vor einem Jahr noch bei ca. 4% haben sich die aktuellen Prognosen für den Rückgang der Bevölkerungszahl bis 2029 im Landkreis nunmehr auf 6,5% erhöht. Die jungen und die Menschen im arbeitsfähigen Alter nehmen gleichzeitig jeweils um über 20% ab, die Zahl derer über 65 Jahre steigt um ca. 40%.
Die jungen gut ausgebildeten wandern ab und mit ihnen ein gutes Stück Zukunft. So viel die Prognosen.
Was tun? Ein Patentrezept habe selbstverständlich auch ich nicht. Aber sicher ist: Wir müssen unsere Stärken, nämlich insbesondere unsere Lebenswerte Umwelt, das kreative Handwerk und eine leistungsstarke Landwirtschaft erhalten und fördern, z.B. durch Ausbau regionaler Wirtschaftskreisläufe, des Tourismus und der Biolandwirtschaft. Wir müssen zukunftsorientierte Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe ansiedeln und forcieren, z.B. im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, der Ressourcenschonung ganz allgemein, im IT-Bereich und bei der Entwicklung und im Einsatz neuer Werk- und Kunststoff. Und wir müssen durch den Erhalt von Kitas, Schulen und Hochschulen den Landkreis für junge Familien attraktiv und lebenswert erhalten.
Schaffen wir gemeinsam all dies, wird aus einer drohenden Gefahr eine Chance. Dabei will ich in Zusammenarbeit mit allen Bürgen im Landkreis arbeiten.
Klimawandel und Energiewende
Weltweit nahezu alle Fachleute prognostizieren für die Zukunft zwei Entwicklungen als sicher:
Zum einen das absehbare Ende der fossilen Energieträger Öl und Gas und zum anderen einen dramatischen Klimawandel mit Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius in unseren Breiten und weltweit zunehmenden Trocken und Wüstenzonen einerseits sowie Stürmen, Hochwasser und Überschwemmungen andererseits.
Wir werden im Landkreis Ansbach die Welt nicht retten, aber wir können nach der Devise „global denken, lokal handeln“ unseren Beitrag leisten. Das bedeutet: Einen koordinierten Ausbau der erneuerbaren Energien, der Energieeinsparung und der Förderung von Energieeffizienz im Landkreis. Dabei muß die Landkreisverwaltung mit den Städten und Gemeinden zusammenarbeiten und Gesichtspunkte des Natur- und Landschaftsschutzes müssen von Anfang an angemessen berücksichtigt werden. Dafür stehe ich ein!






















